Stadtbild & Ästhetik

Die Fotogalerien zu verschiedenen Themen werden laufend ergänzt.

  • Dachlandschaften

Das Dach als oberer Abschluss eines Gebäudes ist ein wichtiger Bestandteil jeder Architektur. Beispiele völlig unterschiedlicher Dachgestaltung in Berlin finden sich in dieser Galerie – unkommentiert, der Blick des Betrachters soll urteilen:

  • Fenster & Türen

Der Teufel steckt im Detail – auch hinsichtlich der architektonischen Gestaltung eines Gebäudes. Fenster und Türen sind ein oftmals unterschätztes Element. Vor allem die filigranen Doppelkastenfenster mit historischen Fenstergriffen geben Altbauten ihr authentisches Aussehen – und werden immer öfter durch Plastikfenster ersetzt (hier geht es zum entsprechenden Beitrag „Hände weg von Kastendoppelfenstern“):

  • Gittermattenzäune

Preiswert & zweckmäßig – und bald das einzige Einfriedungsmodell weit und breit, das wir kennen? So weit wird es hoffentlich nicht kommen, doch die Verbreitung der wenig attraktiven Gittermattenzäune im Stadtbild ist schon beachtlich….

3 Antworten zu “Stadtbild & Ästhetik

  1. Robert Johannes Veenenberg (Drs)

    Berlin war vor 1945 wunderschöner Architektur voller Harmonie. Grünanlagen herrlich, künstlerische Architerktur, imponierend, eindrucksvoll, würdig und gleich hoch-urban (vergleiche mal Bilder der Glogauer Strasse damals mit heute). Heute ist die Harmonie grösstenteils pleite aber eine moderne attraktive Stadt ist geblieben, durchlochert von Inseln der (leider meistens abgestuckten) traditionelle Architektur. Diese Misschung ist aber heute dass Merkmal des neuen Berlins. Stuhlemmers Entwurf für Friedrichwerder zeigt das auch einmalige „Reparatur“ möglich ist: der dritter Weg: traditionel, einzigartig, „modern“ aber auch wirklick künstlerisch und bezahlbar (kein Abschreibungs Architektur).
    Strebe weitere Reparaturen a la Stuhlemmer nach von Belle Alliance Platz; Löcher in die ehemalige „Boulevards“ Berlins. So soll doch etwas vom Vorkriegsflair zurückkehren und Berlin noch attraktiver machen!!!!

  2. Diese liebe für architektonische Details teile ich absolut. Mal den Blick nach oben wandern lassen, definiert eine ganz neue Perspektive. Fenster sind für mich auch mehr als gefasstes Glas; sie lassen einen die Seele eines Gebäudes erahnen bzw. lassen sie einen daran denken was wohl in den Innenräumen vor sich geht.
    Tolle Fotos.

  3. Der Umgang mit den Berliner Altbauten tut einem in den Augen weh. Angefangen mit den abgetragenen oder vereinfachten Dächern über begradigte Erker, eingemauerte Balkonen bis hin zu herausgerissenen Türen und Fenstern. Von dem entfernten Stuck innen wie außen soll hier gar nicht die Rede sein (Vgl. Wolf Jobst Siedler „Die gemordete Stadt“) Wenn man immer mehr wichtige Details eines alten Hauses entfernt, was bleibt dann eigentlich noch übrig? Das große Erbe Berlins sind nicht etwa die Wohnungssiedlungen der 20 und 30er Jahre, wie es einem der Denkmalschutz immer weiß machen möchte. Gleichwohl ich nicht bestreiten möchte, dass diese eine bedeutende bauhistorische Hinterlassenschaft darstellen. Das große bauliche Erbe sind die noch zahlreich vorhandenen, leider im Verlauf der Nachkriegsjahrzehnte arg verschandelten Gründerzeitbauten. Sie bestimmen das Gesicht der Stadt auch heute noch. Doch tut sich die Stadtplanung und der Denkmalschutz immer noch schwer, diesen Fakt anzuerkennen und endlich Maßnahmen einzuleiten, um den Umgang mit diesen Häusern zu verbessern. Jeder Eigentümer sollte sich bei der Sanierung eines solchen Hauses annähernd an den Denkmalschutzkriterien orientieren. Auf Dauer wird es sich lohnen! Die Stadt oder der Bund sollte gleichzeitig die Eigentümer mit Steuererleichterungen, wie es bei denkmalgeschützten Häusern ja bereits üblich ist, unterstützen.

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