Wärmeverbundsystem an einem Jugendstilgebäude Trelleborger Ecke Schonensche Straße

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Quelle der Bilder, die den ursprünglichen Zustand des Hauses zeigen:        Google Maps

Steckbrief:

Sanierungsjahr: 2011 | Umgang mit Ursprungsfassade: noch intakte Stuckfassade mit Jugenstilornamentik wurde komplett zerstört | Sanierungsergebnis: lieblos und billig; anstelle von filigranem Fassadenschmuck dominieren einfache flächigen Putzflächen  |Verantwortliches Büro: Schröder + Ringkamp

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5 Antworten zu “Wärmeverbundsystem an einem Jugendstilgebäude Trelleborger Ecke Schonensche Straße

  1. Aus einem Haus mit Charakter ist ein gesichtloses Etwas geworden.

  2. In der Sanierungswelle 2020ff werden die Fassaden des Historismus rekonstruiert werden…

  3. Es ist grausam zu sehen, wie die Fassade verunstaltet wurde. Es ist nicht nur die Billigkeit, sondern auch die Geschmacklosigkeit des Ergebnisses, die mich entsetzt: Wer hat sich z.B. dieses Farbkonzept ausgedacht???
    Ich habe mich mal über die Verantwortlichen informiert: Das Gebäude wurde von den Architekten Schröder + Ringkamp im Auftrag der GESOBAU saniert…

  4. Furchtbar… da kann einem ja körperlich schlecht werden. Das ist ja Wahnsinn… sonst macht der Denkmalschutz bei jedem Pinselstrich Trara und hier wird die Zerstörung (oder könnte man es wieder freilegen???) von lebendiger Bausubstanz gutgeheißen. Grausam. Jetzt aber mal alle laut schreien, die sich bei der Zerstörung der Buddhas in Afghanistan empört haben!

  5. Vor gut 10 Jahren wohnte meine Tochter in diesem Haus (Eingang Trelleborger 3). Die Fassade, der Hauseingang, das Treppenhaus und vor allem die hohen Zimmer in den Wohnungen, waren für jemandem wie mich, der fast nur in der Platte wohnen „durfte“, ein Traum. Immer, wenn ich sie besuchte, stellte ich mir das Haus saniert vor. Stilgerecht natürlich.
    Insgeheim beneidete ich die übrigen Bewohner. Denn wie müsste es sich erst wohnen, wenn das Haus in neuem Glanz erstrahlt ist?
    Vor zwei Jahren kam ich zufällig dort vorbei und dachte, mich trifft der Schlag! Ich kann die heutigen Bewohner nur bedauern.
    Meiner Tochter wurde die Wohnung bald zu klein. Heute wohnt sie in Weissensee, in einem noch nicht verschandelten Haus.
    Ein kleiner, wirklich nur kleiner Trost: Auf Goggle Maps findet sich das Haus noch im Originalzustand (Trelleborger Str. 3,10439 Berlin)

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