„Freie Fahrt für den Ignoranz-Express“

Stuttgart21 ist derzeit in aller Munde. Doch auch anderswo sind die Um- und Neubaupläne sowie der Umgang der Deutschen Bahn mit der historischen Bahnhofsarchitektur umstritten.                                                                                                  Die „bauherrliche Willkür auf der Basis des Profitzwangs ist bei der Bahn sichtlich nicht Ausnahme, sondern Methode“, stellt Dieter Bartetzko in der FAZ fest.  So wurden die prämierten Entwürfe für einen neuen Hauptbahnhof in München auf Eis gelegt, die Sanierung des pompösen Gründerzeitbahnhofs in Frankfurt auf halber Strecke abgebrochen und das Glasdach des neuen Berliner Hauptbahnhofs willkürlich gekürzt. Die Bahn lasse die Bahnhöfe als wichtige öffentliche Räume in architektonischer Beliebigkeit verkommen, beklagt Bartetzko weiter und resümiert:                                                                                                 „Verstümmeln, flicken, restaurieren oder abreißen je nach Aktienstand: Selbst wenn die Gewinnmargen ins Unendliche stiegen, baukulturell steht die Bahn längst vor dem Bankrott.“

Direkt zum Artikel vom 03. Juni 2011

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