Unterstützung für die Kolonnaden der Glienicker Brücke gesucht

Die Glienicker Brücke überspannt an einer  prominenten Stelle die Havel zwischen Berlin und Potsdam. Sie ist nicht nur für ihre grandiosen Aussichten auf die Park- und Wasserlandschaft der Umgebung bekannt, sondern aufgrund der bewegten Geschichte eine Attraktion an sich.  Die Stahlträgerkonstruktion von 1907 war während des Kalten Kriegs spektakulärer Schauplatz von insgesamt drei Agentenaustauschen zwischen der Sowjetunion und der USA im Februar 1962, Juni 1985 und Februar 1986. Über das Ereignis wurde weltweit berichtet, die Brücke wurde zu einem Symbol der Teilung .  Seit dem 10. November 1989 gehören die Bilder der Vergangenheit an. Heute steht die markante Brücke für die Einheit Deutschlands und zählt seit 1990 als Teil der Berlin-Potsdamer-Kulturlandschaft zum Welterbe der Unesco.

Zum Ensemble gehören auch zwei neobarocke Kolonnaden, welche die Stadteinfahrt nach Potsdam auf beiden Seiten der Straße flankieren. Die Sandsteinarchitektur mit Säulen, Brüstungen und dekorativen Vasen ist derzeit jedoch vom Verfall bedroht. Im Inneren der Säulen  sind die Stahlstifte von Rost befallen. Dadurch ist der Stahl an vielen Stellen aufgequollen und droht den Stein der betroffenen Säulen zu sprengen.

Daher ruft die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gemeinsam mit der Landeshauptstadt Potsdam zur finanziellen Unterstützung für die Restaurierung der stadtbildprägenden Kolonnaden auf: http://www.denkmalschutz.de/glienicker_bruecke.html

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