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“Nicht jede Brache muss zubetoniert werden”

Es klingt paradox und auch ein wenig makaber: Die Attraktivität, die Berlin heute weltweit ausstrahlt, erklärt sich in erster Linie aus der wenig glanzvollen Vergangenheit der Stadt. Es sind allerdings nicht nur das Holocaust-Mahnmal und die vereinzelten Mauerreste, die jedes Jahr Millionen von Touristen hierher ziehen. Die Faszination Berlins hängt auch mit den immer noch zahlreich vorhandenen, größtenteils aus den Bombardierungen während des Krieges und dem Mauerbau resultierenden innerstädtischen Brachflächen zusammen. Denn hier entstanden in den letzten beiden Jahrzehnten viele Zwischennutzungen, die den Ruf der Stadt als Club-, Kunst- und Kreativmetropole begründeten. Doch genau diese Freiräume sind durch die zunehmend bauliche Verdichtung seit geraumer Zeit bedroht. Weiterlesen